Wenn Vata dominiert, kann seine rastlose Eigenschaft die Physiologie und die Psyche aus dem Gleichgewicht bringen. Die äussere Kälte und Trockenheit muss durch warme, nahrhafte, ölige Ernährung und die entsprechende Tagesroutine ausgeglichen werden. Das Schlüsselwort hierzu ist Regelmässigkeit, denn Vata ist ein sehr mobiles Dosha und braucht zum Ausgleich Stabilität. Dies gilt besonders in den kommenden Monaten bis ca. Ende Februar.

  • Stehen Sie früh auf und massieren Sie, wenn zeitlich möglich, den Körper mit warmem Sesam- oder Vata-Massageöl. Nach einer kurzen Einwirkzeit warm abduschen. Die guten Wirkungen halten den ganzen Tag an und schützen die Haut vor dem Austrocknen.
  • Essen Sie zum Frühstück einen gedünsteten Apfel mit Rosinen, Datteln, Feigen oder Trockenpflaumen oder ein warmes Müsli.
  • Zum Mittag gibt es gut gewürztes Gemüse (z. B. mit Vata Churna), Reis und Dal.
  • Ein Snack am Nachmittag kann aus Datteln, einigen Nüssen, Vollkornkeksen, Früchten und warmem Vata-Tee bestehen.
  • Am Abend sättigt eine herzhafte Gemüsesuppe mit einer Scheibe Brot. (Milchprodukte, Fleisch, Käse, Wurst sind abends schwer verdaulich)
  • Essen Sie regelmässig, möglichst ein frisch gekochtes Gericht.
  • Vermeiden Sie kalte Sandwiches, Rohkost, Salate oder Gemüse, die ohne Fett zubereitet worden sind.
  • Versuchen Sie Ihr Arbeitspensum zu normalen Zeiten zu bewältigen, denn ständiger Druck und Überstunden schaden dem Nervenkostüm und dem Körper.
  • Machen Sie öfter Pause und trinken Sie heisses Wasser oder Vata-Tee.
  • Lassen Sie Probleme am Arbeitsplatz zurück, ohne ständig weiter darüber zu grübeln.
  • Plaudern Sie mit den Arbeitskollegen und lassen Sie den Humor nicht zu kurz kommen. Lachen ist bekanntlich gesund.
  • Gehen Sie gegen 22 Uhr zu Bett, auch wenn es anfangs schwerfällt. Es kommt Ihrem inneren Gleichgewicht während des Tages zugute.
  • Yoga-Übungen, Spaziergänge, Wandern, Radfahren sind eine willkommene Abwechslung vom Alltag.
  • Atmen Sie öfter tief durch!
  • Machen Sie es sich zu Hause gemütlich mit Gandharva-Veda Musik und einer entspannenden Tasse Tee.

Speisenplan:
Gemüse: Karotten, Rote Bete, Gurken (gekocht), Süsskartoffeln, ab und zu Erbsen, grüne Bohnen, Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Sellerie, grünes Blattgemüse (Krautstiel), Fenchel, Kürbis.

Gewürze: Kardamom, Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt, Salz, Nelken, Senfsamen, wenig schwarzer Pfeffer.

Getreide: Reis und Weizen reduzieren Vata. (Hirse, Roggen, Gerste, Mais und Haferflocken nur gelegentlich kochen).

Früchte: Orangen, Bananen, Trauben, Avocados, Pflaumen, Beeren, Mangos, frische Feigen, Ananas, Papayas.

Süssungsmittel: Sharkara-Zucker, Ahornsirup, Honig und Melasse, nur in kleinen Mengen.

Alle Öle und Ghee reduzieren Vata.
Dies gilt nicht für alle Personen gleichermassen. Sollte ein erhöhter Cholesterinwert vorliegen, vorher mit dem Arzt abklären, welche Mengen Fett zuträglich sind.