Der Ayurveda wertet den Schlaf als eine der wichtigsten Säulen des Lebens.
Neben guter Ernährung ist Schlaf entscheidend für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden. Tiefer, ruhiger Schlaf wirkt regenerierend auf Geist und Körper und bildet die Grundlage für effiziente und produktive Leistungen während des Tages.

 

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit schlafen. Warum wir schlafen, konnten auch Wissenschaftler bisher nicht ausreichend beantworten. Auf jeden Fall ist sicher, dass der Schlaf eine lebenswichtige Funktion hat, da er bei allen höheren Lebewesen vorkommt. Schlafen und träumen sind eigene Bewusstseinszustände und nicht nur ein Abschalten des Gehirns. Obwohl er für den Körper eine wichtige Erholungsphase darstellt, ist das Gehirn auch während des Schlafs sehr aktiv. Es werden Eindrücke des Tages verarbeitet, Verhaltensweisen betrachtet und Erinnerungen gespeichert. Guter Schlaf begünstigt die Fähigkeit bestimmte Informationen bei Bedarf abzurufen, ohne dass sie mit all den vielen Millionen anderen gespeicherten Erinnerungen verwechselt werden. Der Schlaf erlaubt uns, präzise in unserem Denken und Handeln zu sein angesichts einer überwältigenden Vielfalt an Informationen.

 

Das Gehirn kann sogar als «weise» bezeichnet werden, da es erwiesenermassen entscheidet, was es als speicherungswürdig ansieht und was nicht. Man kann sagen, dass wir im Schlaf dem Wissen, das wir uns am Tag angeeignet haben, eine Bedeutung geben. Für unsere Wahrnehmungsfähigkeit und unser Erinnerungsvermögen ist ausreichend Schlaf überaus wichtig. Schlaf regt die Produktion von verschiedenen Hormonen an, z. B. dem Wachstumshormon und ebenfalls von Ojas. Der Ayurveda betrachtet Ojas als den Hauptkoordinator zwischen Körper, Geist und innerem Selbst. Es ist das feinste Produkt der Verdauung, die wohl wichtigste lebensunterstützende Kraft. Ojas wirkt wie ein Stossdämpfer, der den Geist gegen den täglichen Stress isoliert und das Immunsystem stärkt.

 

Laut Ayurveda ist der beste Schlaf erreicht, wenn ein müder Geist total von den Sinnen getrennt ist. Wenn dies nur teilweise geschieht, leidet die Schlafqualität. Das Schlafbedürfnis wird von der inneren Uhr bestimmt und von den Hell- und Dunkel-Phasen des Tages. Der Lichtwechsel reguliert ebenfalls die Melatonin-Produktion (Schlafhormon). Wie viele Stunden Schlaf ein Mensch braucht ist sehr unterschiedlich. Es gibt Kurzschläfer, die so genannten Lerchen, die beim ersten Hahnenschrei aus dem Bett springen und dann sind da die ausgesprochenen Langschläfer, die Eulen, die mehr als acht Stunden Schlaf benötigen.

 

Erwachsene schlafen normalerweise zwischen 6,5 und 8,5 Stunden, während ältere Menschen oft mehrere kurze Schlafperioden haben. Jugendliche gehen gern sehr spät zu Bett. Wenn man älter wird, liegt man wieder früher in den Federn. Während des Tages schlafen sollten nur Babys, Kleinkinder, kranke oder ältere Personen.

 

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