Dies ist leider bei den wenigsten von uns der Fall, denn in der Nacht bildet sich eine geringere Menge Speichel, der Mundraum wird trocken, Bakterien und Stoffwechselrückstände lagern sich auf der Zunge ab.

Die sorgfältige, ayurvedische Mundhygiene steht daher morgens an erster Stelle:

 

1. Spülen Sie den Mund zuerst mit warmem Wasser gut aus.
2. Reinigen Sie Ihre Zähne mit Ayurdent Zahncreme
3. Entfernen Sie anschliessend den Belag auf Ihrer Zunge mit einem speziellen Zungenreiniger aus Metall, denn der weisse oder gelbliche Zungenbelag besteht hauptsächlich aus  Keimen, die unsere Gesundheit beeinträchtigen können.

 

Der Ayurveda legt besonderen Wert auf die gründliche Reinigung der Zunge. Diese Prozedur dauert lediglich ein paar Sekunden, hat aber eine nachhaltige Wirkung auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des ganzen Organismus . Eine Studie in Toronto ergab, dass die Reinigung der Zunge schlechten Atem und Mundgeruch zu etwa 75% reduziert; die übliche Zahnreinigung mit Zahnpasta und Zahnbürste schafft das nur zu ca. 25%.
Die tägliche mechanische Entfernung von fäulniserrengenden Mikroorganismen nimmt demzufolge eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung von unangenehmem Mundgeruch ein.

 

Nach kurzer Zeit werden Sie diese morgendliche, ayurvedische Mundpflegeroutine mit ihren erfrischenden Nachwirkungen nicht mehr missen wollen!

 

«Ablagerungen, die an der Wurzel der Zunge entstehen, beeinträchtigen den Geschmackssinn und führen zu Mundgeruch. Die Zunge sollte deshalb regelmässig gereinigt werden.»
Charaka Samhita, Sutrasthan 5, 75

 

4. Spülen Sie danach Ihren Mund für einige Minuten mit ca. 1 EL Sesam- oder speziellem Mundspülöl (Idealerweise sollte gereiftes Sesamöl verwendet werden.) Pressen Sie das Öl durch die Zahnzwischenräume und lassen es so lange im Mund kreisen, bis es weiss und schaumig ist. Danach ausspucken und den Mund nochmals mit warmem Wasser ausspülen. (Das Öl am besten in ein Haushaltpapier spucken und im Müll entsorgen, nicht im Waschbecken)

 

«Die Mundspülung mit Öl verhindert Trockenheit von Hals und Lippen, schützt die Zähne und kräftigt das Zahnfleisch.»
Charaka Samhita, Sutrasthan 5, 78-80