Einleitung

Ayurveda bedeutet «Wissen vom Leben» und das Leben bewegt sich in natürlichen, sich stetig wiederholenden Rhythmen: Tag und Nacht, ab- und zunehmende Mondphasen, wechselnde Jahreszeiten, Ein- und Ausatmen, Wachstum und Vergehen. So betont der Ayurveda auch die Bedeutung einer rhythmischen Ordnung bei der Nahrungsaufnahme und der Körperpflege. Wer sein Leben, wenn immer möglich, entsprechend der Rhythmen der Natur gestaltet, wird mit einer vitalen körperlichen Gesundheit und starken mentalen und emotionalen Verfassung belohnt.

Reinigung und Erholung während der Nachtruhe

Während der Nachtstunden durchläuft unser Körper im Schlaf eine Vielzahl von Prozessen, bei denen die verschiedenen Organe und Stoffwechselkreisläufe wichtige Aufgaben erfüllen, sich reinigen und erholen.

Wenn wir frühmorgens unsere Zunge im Spiegel anschauen, fällt uns oft ein Belag auf, der sich während der Nacht darauf gebildet hat. Über die Schleimhäute im Mund können einerseits Substanzen in den Körper gelangen und andererseits werden über Zunge und Mundschleimhaut auch Toxine ausgeschieden. Diese Stoffwechselrückstände (als Ama bezeichnet) stehen in direktem Zusammenhang mit unserer Verdauungskraft (Agni).

Es lohnt sich, täglich ein paar wenige Minuten in eine gesunde ayurvedische Morgenroutine zu investieren.

Schritt 1: Zungenreinigung 

Je nach Qualität der Verdauungskraft und der Ernährungsgewohnheiten bildet sich kein oder aber ein dickerer weisslicher oder gelblicher, manchmal übelriechender Belag auf der Zunge. Es ist ausserordentlich wichtig, diesen Zungenbelag sogleich zu entfernen, bevor der Körper die auszuscheidenden Toxine wieder resorbiert. Dies ist die erste morgendliche Massnahme, noch bevor Wasser oder Nahrung aufgenommen werden.

Anwendung:
Für die effiziente Zungenreinigung sollte ein U-förmiger, metallener Zungenreiniger verwendet werden, da sich dieser gut mit heissem Wasser abspülen lässt. In Kunststoff-Modellen mit rauer Oberfläche oder Zahnbürsten für diesen Zweck setzen sich unliebsame Mikroorganismen fest und zudem massieren Sie die Toxine gleich wieder in die Zunge ein.

So gehen Sie vor:
Halten Sie die Enden des Zungenreinigers mit beiden Händen und setzen ihn so weit hinten wie möglich auf die Zunge und ziehen ihn mit sanftem Druck bis zur Zungenspitze. Mehrmals wiederholen und zwischendurch abspülen. Falls Sie anfänglich einen Würgereflex verspüren, beginnen Sie in den ersten Tagen etwas weiter vorne. Zum Schluss den Mund gründlich mit warmem Wasser ausspülen. Diese morgendliche Zungenreinigung werden Sie bestimmt nie mehr missen wollen, denn ein frischer Atem ist attraktiv!

«Ablagerungen, die an der Wurzel der Zunge entstehen, beeinträchtigen den Geschmackssinn und führen zu Mundgeruch. Die Zunge sollte deshalb regelmässig gereinigt werden.»

Charaka Samhita, Sutrasthan 5, 75

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Zungenreiniger Edelstahl, Maharishi Ayurveda

Schritt 2: Zähne putzen
Unsere Zähne putzen wir schon seit ihrem allseits bejubelten Durchbruch in frühester Kindheit. Regelmässige Zahnreinigung befreit die Zähne von Plaque, verhindert Karies und schenkt frischen Atem. Der Ayurveda empfiehlt natürliche Zahncremen oder Zahnpulver mit Kräutern, die traditionell für einen gesunden Mundraum, starke Zähne und ein festes Zahnfleisch verwendet werden.

Ayurdent Kräuterzahncreme Mild

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Schritt 3: Ölziehen oder Gandusha Anwendung: Als drittes Element der täglichen Mundhygiene wird ca. 1 EL gereiftes Sesamöl oder ein spezielles, mit Kräutern und Gewürzen angereichertes Gandusha-Öl (z.B. Zahnöl Kurkuma, Bio) in den Mund genommen und während 5-10 Minuten intensiv im Mundraum bewegt und zwischen den Zahnreihen hindurchgepresst. Während dieses Vorgangs vermischt sich das Öl zunehmend mit Speichel und nimmt dadurch Schlackenstoffe und Toxine auf. Dabei wird die Emulsion heller, flüssiger und schaumiger. Nach ein paar Minuten in ein doppeltes Haushaltpapier spucken und im Abfall entsorgen (wegen Verstopfungsgefahr nie ins Lavabo geben!). Achten Sie darauf, das Öl-Speichel-Gemisch nicht zu schlucken! Wer morgens nur wenig Zeit zur Verfügung hat, kann parallel zum Ölziehen eine kurze Dusche geniessen oder stehend ein paar Gleichgewichtsübungen ausführen.

«Die Mundspülung mit Öl verhindert Trockenheit von Hals und Lippen, schützt die Zähne und kräftigt das Zahnfleisch.»

Charaka Samhita, Sutrasthan 5, 78-80

Zahnöl Kurkuma, Bio

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  • mit Kurkumaöl & Xylit
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Zahnöl Kurkuma

Schritt 4: Ölmassage oder Abhyanga

Wer sich morgens eine besonders wirkungsvolle Wohltat gönnen möchte, verwöhnt den Körper mit einer Selbstmassage mit warmem Öl. Dafür wird mild wärmendes, gereiftes (thermisch aufbereitetes) Sesamöl oder ein spezifisches Kräuteröl verwendet. Da unterschiedliche Menschen individuelle Bedürfnisse haben, stehen zahlreiche ayurvedische Massageöle zur Verfügung. Eine Besonderheit des Ayurveda ist es, dass das leicht erwärmte Öl vor der Dusche oder dem Bad einmassiert wird. Durch die Massage und die anschliessende Ruhezeit, in der das Öl tief in die Haut einziehen darf, werden Toxine gelöst und gleichzeitig die Haut gepflegt und genährt.

Anwendung: 
Begonnen wird die Massage am Kopf und endet bei den Fusssohlen. Gliedmassen und lange Muskeln werden mit Längsstrichen, Gelenke, Bauch etc. mit kreisenden Bewegungen massiert.

Eine warme Dusche beendet diese kurzen Wellnessmomente und hinterlässt ein sanftes, leicht öliges Hautgefühl zurück. Wer unter der Woche keine Zeit für Abhyanga findet, kann es auch am Wochenende einplanen.

Belebendes Körperöl Orange und Ingwer

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  • mit natürlichen Aromaölen
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  • Körperpflege nach Dusche oder Bad
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Schritt 5: Pflege der Nasenhaut

Um die empfindlichen Nasenöffnungen zu pflegen und zu schützen, sollte die ayurvedische Morgenroutine in jedem Fall mit der Anwendung von 2-3 Tropfen Nasya Öl (z.B. Anu Thailam) abgeschlossen werden. Dadurch wird Pollen, Feinstaub und Viren der Zugang zu den Atemwegen erschwert. Besonders da im kalten Winter, bei windigem Wetter oder bei längeren Aufenthalten in trockener Heizungsluft unerwünschte Erreger durch ausgetrocknete Schleimhäute in unseren Körper eindringen können.

Anu Thailam Nasenöl

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Anu Thailam Nasya Öl (Nasenöl)

Schritt 6: Neti – für frei fliessenden Atem

Wer immer wieder mit verstopften Atemwegen und Allergenen zu kämpfen hat, die den Weg über die Nase in den Körper finden, vertraut auf die regelmässige Anwendung des Neti Nasenspülkännchens. Mithilfe der speziellen Form dieses bewährten und hochwertigen Porzellankännchens wird die Nase mit einer milden, lauwarmen Salzlösung gespült und von Fremdkörpern befreit. Eine alte ayurvedische Technik für die Bedürfnisse der heutigen Zeit. Endlich wieder befreit durchatmen!

Neti Nasenspülsalz und Nasenspülkanne

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  • zur Reinigung mit milder Salzwasserlösung
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  • passend zum Neti Nasenspülkännchen
  • praktische Anwender-Dose
  • für regelmässige Spülungen
  • genaue Dosierung mit Messlöffelchen
  • ergibt isotonische Kochsalzlösung
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