Der Dezember ist fast überall auf der Welt die Zeit der Festtage. Für viele Leute sind die Feiertage eine Zeit der Freude und Entspannung. Bei anderen lösen die Anforderungen dieser Zeit Anspannung und Stress aus.

Hier einige Tipps, damit die Weihnachts- und Vorweihnachtszeit dieses Jahr so angenehm wie möglich für Sie wird:

Im Dezember (der nach ayurvedischem Verständnis zur Vata-Zeit gehört) ist es mehr noch als in anderen Monaten wichtig, dass Sie sich Zeit für ihre eigenen Bedürfnisse nehmen; auch wenn der Terminkalender noch so voll sein mag. Gönnen Sie sich Momente der Ruhe, um wieder zu sich selbst zu finden und sorgen Sie mit einem Spaziergang an der frischen Luft für ausreichend Bewegung. Wenn Sie dabei sogar ein paar Sonnenstrahlen einfangen, freut sich Ihre Seele ganz besonders. Danach gibt es nichts Besseres als eine Tasse heissen Vata Tee, denn er ist durch die aromatischen Inhaltsstoffe (Süssholz, Zimt, Ingwer und Kardamom) natürlich süss und harmonisiert das Vata Dosha. Schon nach ein paar Schlucken spüren Sie eine wohlige Wärme, die Sie erfüllt, sodass Sie sich mit Freude wieder Ihren vorweihnachtlichen Tätigkeiten widmen können.

Feiertage sind seit jeher Schlemmertage, da ist es besonders wichtig, dem Verdauungssystem Sorge zu tragen.

Im Ayurveda gilt eine gute Verdauung als eine der wichtigen Voraussetzungen für die Gesundheit. Während der Feiertage, wo uns überall liebevoll zubereitete Leckereien und Köstlichkeiten verführen, essen wir oft mehr, als uns normalerweise guttut. Deshalb sollten wir besonders jetzt auf Agni, das ayurvedische Verdauungsfeuer achten.

 

Agni wird in den Schriften des Ayurveda mit einer Kerzenflamme verglichen, die langsam und stetig brennt. Agni hat dieselben Eigenschaften wie ein normales Feuer: heiss, scharf, leicht, trocken, beweglich, subtil, klar. Feuer gilt als das universelle Medium der Transformation. Dies betrifft Umwandlungsprozesse auf der makrokosmischen wie auch auf der mikrokosmischen Ebene, wo beispielsweise die Enzyme im Magen die Moleküle der Nahrung aufschliessen. Ein Mensch mit einem starken Agni strahlt Vitalität und Lebensfreude bis ins hohe Alter aus. Um das sinnbildliche Feuer Agni zu stärken, empfiehlt der Ayurveda frisch gekochte, gut gewürzte und leicht ölige Nahrung. Wird die Nahrung gründlich verdaut und transformiert, so nährt sie alle Körpergewebe. Nur so kann sich die feinste Lebensenergie, eine Substanz namens Ojas, bilden. Diese verleiht uns Lebenskraft, eine positive Ausstrahlung und ein starkes Immunsystem. In den traditionellen, ayurvedischen Schriften heisst es: «Ojas wird aus der Essenz aller Körpergewebe gebildet, so wie Honig die Essenz der Blumen ist, den die Bienen sammeln.»

 

Wenn wir ständig zu viel und zu ungünstigen Zeiten essen, kann der Körper die Nahrung nicht vollständig verdauen und umwandeln. Dies kann zu Ablagerungen in den Verdauungsorganen und Körperkanälen (Shrotas) führen. Diese Schlackenstoffe bezeichnet der Ayurveda als Ama. Sie gelten als eine der Ursachen, die zur Entstehung einer Krankheit führen können.

 

Um das Verdauungssystem nicht zu überfordern ist es wichtig, erst dann wieder zu essen, wenn die letzte Mahlzeit vollständig verdaut ist und wir Hunger verspüren. Auch soll der Magen nicht überfüllt werden. Die Hauptmahlzeit sollte idealerweise mittags eingenommen werden, das Abendessen kann aus einem warmen Gemüsegericht oder einer leichten Suppe bestehen. Eine gute Gewohnheit ist das regelmässige Trinken von heissem Wasser mit oder ohne Gewürze und Kräuter, damit die Körperkanäle durchlässig bleiben und Ama ausgeleitet werden kann. Als wohlschmeckender Tee zu einer Mahlzeit eignet sich der scharf-würzige Agni Plus Tee (Digest Plus Tee). Als Unterstützung nach einem schwerem Essen empfehlen wir das Nahrungsergänzungsmittel Digest Spezial. Die Inhaltsstoffe dieses Kräuterpräparates wie Ingwer, Fenchel und Haritaki fachen das Verdauungsfeuer an.