Entwicklung

Das Leben ist von ständigem Wandel geprägt. Wenn sich eine Seele auf dieser Erde inkarniert, so beginnt ein individueller Entwicklungsweg, der nach neun Monaten pränatalen Werdens mit der Geburt anfängt, über tägliche Transformationen weitergeht und irgendwann mit dem Tod endet.

Wie bei einem Fluss, der uns als immer gleiches Gewässer erscheint, so sind auch im menschlichen Leben die kleinen Veränderungen, die jeden Tag geschehen, kaum erkennbar. Besonders eindrücklich ist hingegen das körperliche, mentale und seelische Reifen eines Kindes. In kürzester Zeit lernt das Kleinkind die fundamentalsten Fähigkeiten, die es auf seinem weiteren Lebensweg braucht. Ausserdem erfährt der Mensch in seinem Leben zwei prägende Übergänge: die Pubertät; als Wechsel von der Kindheit ins Erwachsenenleben und die, äusserlich weniger deutlich sichtbaren, Wechseljahre; als Transformation von der fruchtbaren Lebensphase in eine Zeit der Reife. Besonders die Wandlung des Kindes zu einem jungen Erwachsenen ist beeindruckend und oft auch anspruchsvoll für alle Beteiligten.

Ayurvedische Lebensphasen

Basierend auf den Prinzipien der drei Doshas Vata, Pitta und Kapha ordnet der Ayurveda auch das menschliche Leben in drei unterschiedliche Phasen ein.

So ist die Kindheit von Kapha geprägt, Gewebe und Strukturen werden aufgebaut. Auf dieser gesunden, stabilen Grundlage kann sich das Kind entwickeln und wachsen. Das kleine Wesen braucht in dieser prägenden Phase aufbauende Nahrung, verlässliche Bezugspersonen und ganz viel Liebe.

Das Erwachsenenleben mit seinen herausfordernden Aktivitäten ordnet der Ayurveda dem feurigen Pitta Dosha zu. Energie und Zielgerichtetheit sind nötig, um die vielen anfallenden Aufgaben erfüllen zu können. In der Pitta Lebensphase ist ausserdem ein zuverlässiges Stressmanagement mit ausreichend Entspannung von grösster Wichtigkeit. Nur so kann den zahlreichen Anforderungen des Lebens entsprochen werden. Spezifische Präparate wie Pitta-Balance, Kurkuma Aktiv und Ashwagandha verhelfen zu einer gelassenen Stimmung, Widerstands- und Tatkraft.

Die Reifephase, die auf die fruchtbaren Jahre folgt, weist die typischen Merkmale von Vata, dem trockenen, kalten, luftigen Dosha auf. In diesem Zeitabschnitt, wo sich durch erhöhtes Vata verursachte Gesundheitsstörungen zeigen können, sind Selbstfürsorge und Sinnhaftigkeit im täglichen Leben besonders wichtig. Auch hier hält der Ayurveda bewährte Tipps und traditionelle Präparate bereit, um das Alter vital und gesund erleben zu können. Besonders wohltuend sind Selbstmassagen mit warmem Öl, nährende Kost und spezifische Nahrungsergänzungen wie Vata-Balance und Senioren-Rasayana.

Zeiten der Wandlung – die Pubertät

Auch wenn der Ayurveda von drei unterschiedlichen Lebensphasen (Kindheit, Erwachsenenalter und reifes Alter) spricht, so verschmelzen deren Qualitäten in den Phasen der Übergänge und des Wandels. Dabei kann es zu gewissen Zeiten dieser Transformationen zu Instabilität und Unsicherheit kommen. Man hat den seit Jahren vertrauten Zeitabschnitt verlassen; ist aber im neuen noch nicht richtig angekommen. Übergangsphasen sind häufig Krisenzeiten, die spezielle Massnahmen erfordern. Zu diesen Transformationen gehören in erster Linie die Pubertät, die bei Mädchen zwischen dem 10. und dem 16. Lebensjahr und bei Jungen zwischen dem 12. und dem 18. Lebensjahr stattfindet sowie die Wechseljahre (der Frau) im Zeitraum von rund 40 bis 60 Jahren. Ob diese persönlichen Übergänge harmonisch oder eher disharmonisch erlebt werden, hängt von vielen Faktoren ab. Hier kommt der Ayurveda ins Spiel. Wessen Leben bisher im Gleichgewicht war, der oder die wird auch Transformationsphasen leichter bewältigen.

So gesehen beginnt die Pubertät der Jugendlichen nicht erst mit zehn oder zwölf Jahren, sondern viel früher. Zu einem harmonischen Übergang in die nächste Lebensphase (ihrer Kinder) können Eltern sehr viel beitragen.

Pubertät aus ayurvedischer Sicht

Der Ayurveda betrachtet die Jahre der Pubertät als natürlichen Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenleben. Die Dominanz von Kapha während der ersten Lebensjahre weicht nun zusehends dem immer stärker werdenden Einfluss von Pitta. Da Menschen verschieden sind und Kinder bereits mit unterschiedlichen ayurvedischen Konstitutionen geboren werden, erleben sie diese wichtige Transformationsphase ganz individuell. In dieser Zeit nimmt nicht nur Pitta – das Feuer – zu, auch das Bewegungselement Vata wird durch körperlich-geistige Umwandlungsprozesse vermehrt. Demnach zeigen sich die ayurvedische Grundkonstitution (Prakriti) und allfällige Ungleichgewichte (Vikriti) in dieser Phase besonders deutlich.

Das Vata Kind in der Pubertät *

Das Kind mit einem hohen Vata Anteil ist zartgliedrig und sensibel. Es ist an vielem interessiert und ständig in Bewegung. Geprägt durch das Luft-Element ist es spontan und begeisterungsfähig. Seine Befindlichkeit kann jedoch schnell wechseln, da eine innere Stabilität fehlt. Für sein Gleichgewicht braucht das Vata Kind einen regelmässigen Rhythmus, Beständigkeit und Wärme.

Die inneren und äusseren Wandlungen in den Jahren der Pubertät bringen jedoch noch mehr Bewegung und Unruhe ins Leben. Der Körper baut sich nach und nach um, Beziehungen zur Familie und zum sozialen Umfeld verändern sich, die Schule fordert vieles, eine Berufsausbildung muss in Angriff genommen werden, und die sozialen Medien nehmen mit ihrer Dauerpräsenz einen Grossteil der Aufmerksamkeit in Anspruch. Dies kann für das sensible Nervensystem eines jungen Menschen manchmal zu viel werden.

Vata Jugendliche beispielsweise sind umtriebig, stecken die Köpfe zusammen, schwatzen und kichern, lassen sich über kleine Stöpsel im Ohr ständig musikalisch berieseln, bewegen sich (meist in lebhaften Gruppen), sind unkonzentriert, vergesslich, oft unordentlich und häufigen Stimmungsschwankungen ausgesetzt.

Vata ausgleichen (Tipps für Eltern):

  • Der Unstetigkeit der/des Jugendlichen einen gewissen, minimalen Tagesrhythmus entgegensetzen (definierte Zeiten für Aufgaben, Ruhe, Schlaf, Austausch und Kontakte, digitalen Medienkonsum, Sport etc.).
  • Regelmässige Essenszeiten (Vata vergisst oft zu essen oder isst ständig irgendwas zwischendurch).
  • Nahrhafte und gehaltvolle Mahlzeiten (warm, ölig, natürlich gesüsst).
  • Ihre/seine oft wechselnden Interessen und Freundschaften ernst nehmen.
  • Ihre/seine Freude an Bewegung, Kreativität oder Musik fördern und passende Aktivitäten finden.
  • Verständnis für Berg- und Talfahrten ihrer/seiner Gefühle haben.

Das Pitta Kind in der Pubertät *

Ein Kind mit dem dominierenden Feuerelement Pitta fordert sein Umfeld schon früh heraus. Es verfügt über einen starken Willen, liebt Konfrontation und Wettbewerb und will selbst bestimmen. Eltern tun gut daran, einem Pitta Kind ausreichend Freiheiten zu gewähren und es in die Verantwortung für sich und seine ganze Familie einzubinden. Sein leicht überbordendes Temperament sollte mittels sportlicher und intellektueller Aktivitäten gelenkt werden.

Setzt nun die hormonelle Entwicklung in Richtung Erwachsenenleben ein, so nimmt damit auch das Pitta Dosha zu. Pitta Jugendliche wollen ihre Grenzen stets ausloten, begegnen ihrem familiären und schulischen Umfeld gerne mit Widerstand, Provokation und Rebellion (verbal wie auch durch Kleidung, Frisuren, Schmuck). Auf der anderen Seite sind sie sehr verletzlich und tragen eine ihnen widerfahrene (vermeintliche?) Ungerechtigkeit noch lange mit sich herum. Äusserlich ist ein Pitta Ungleichgewicht auf der Haut als Akne erkennbar. Neben einer familiären Disposition ist dafür oft eine ungünstige Ernährung verantwortlich. Ayurvedische Massnahmen gegen Hautproblematiken, idealerweise durch eine erfahrene Fachperson, können hier tiefgreifende Verbesserungen bewirken.

Pitta ausgleichen (Tipps für Eltern):

  • Die/Den Jugendliche(n) als eigenständige Persönlichkeit wertschätzen!
  • Sich auf Diskussionen einlassen, aber seine eigene Meinung klar vertreten (auch wenn sich hie und da keine einvernehmliche Lösung finden lässt).
  • Tochter oder Sohn so viele Freiheiten und Verantwortung gewähren, wie sie/er handhaben kann. Dabei als Eltern flexibel, aber verlässlich sein.
  • Konfliktsituationen entschärfen und das Kind gelegentlich überraschen, indem die Eltern ihm bewusst einen Wunsch erfüllen (z.B. längere Ausgangszeit, eine Stunde mehr Computerzeit, ein «ungesundes» Nahrungsmittel).
  • Sich als Eltern der echten Gefahren bewusst sein, in die sich ein Pitta Kind begeben kann (Social Media, gefährliche Mutproben, Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten, Drogen). Pitta ist mutig und sucht entsprechende Herausforderungen.
  • Die Talente und Eigenschaften der/des Jugendlichen intelligent einsetzen lassen (sportliche Aktivitäten, intellektuelle Herausforderungen, Einsatz in leitender Funktion in Jugendgruppen wie Pfadi etc.).
  • Energy Drinks, Alkohol, Fast Food erhöhen Pitta zusätzlich. Deren Konsum in Gesprächen thematisieren und einschränken.

Das Kapha Kind in der Pubertät *

Das ruhige, gutmütige Kapha Kind ist aufgrund seiner Erde und Wasser zugeordneten Grundkonstitution meist ein Sonnenschein in der Familie. Es bleibt lieber im Hintergrund und bringt Harmonie und Frohsinn in eine Gruppe. So bahnt sich die Pubertät beim Kapha Kind langsam an und verursacht meist keine grösseren Probleme im Zusammenleben. Aufmerksamen Eltern und Lehrpersonen mag aber auffallen, dass sich diese/dieser Jugendliche nun noch mehr zurückzieht als bisher. Auch mögen sich Antriebslosigkeit bis hin zu Depressionen zeigen, wenn Kapha aus dem Lot gerät. Dazu kommt, dass Menschen mit Kapha Konstitution ihrem Kummer gerne mit zu viel, zu fettigen und zu süssen Nahrungsmitteln und Süssgetränken begegnen. Dies kann wiederum dazu führen, dass sie aufgrund ihrer zunehmenden Körperfülle Ziel sozialer Ausgrenzung werden. Kapha Jugendliche sollten immer wieder sanft zu Aktivitäten und Bewegung – geistig und körperlich – motiviert werden.

 

Kapha ausgleichen (Tipps für Eltern):

  • Sich an der grundsätzlich ausgeglichenen, ruhigen Art des Kapha Kindes freuen.
  • Es immer wieder zu irgendwelcher Bewegung motivieren und dabei mit gutem Beispiel glänzen (zu Fuss einkaufen gehen kann eine gute Variante für Kapha sein).
  • Da Kapha dazu neigt, in der eigenen Komfortzone zu verweilen, sollten seine Grenzen immer wieder leicht verschoben werden, indem ihm neue Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen ermöglicht werden.
  • Auf einen aktiven Tagesablauf achten, die/den Jugendlichen nicht zu lange schlafen lassen (fördert Antriebslosigkeit).
  • Auf das Essverhalten der/des Kapha Jugendlichen achten, Frustessen und allfällige Gründe dafür hinterfragen.
  • Ihr/sein natürliches Interesse an Nahrungsmitteln fördern und das Kind einkaufen und für die Familie kochen lassen. Seinen Einsatz gebührend wertschätzen.
  • Das behäbige Kapha Kind in seinen Aufgaben (Berufswahl, schulische Zukunft) unterstützen und fordern, damit es allfällige Trägheit überwinden kann. Dabei geschickt vorgehen, denn Kapha Menschen neigen zu Sturheit.

* Der Ayurveda beschreibt insgesamt 7 verschiedene Konstitutionstypen: die drei Monotypen Vata, Pitta und Kapha, 3 Bidosha oder Misch-Typen (Vata-Pitta, Pitta-Kapha, Vata-Kapha) und den Vata-Pitta-Kapha Typ (auch Tridosha-Typ genannt). Daher kann ein Mensch unterschiedliche Eigenschaften und individuelle Bedürfnisse aufweisen. Wahrscheinlich finden Sie Ihr Kind, seine Eigenarten und Verhaltensweisen deshalb nicht nur in einem der drei oben beschriebenen Abschnitte. Die klare Aufteilung in Vata, Pitta und Kapha dient der Verdeutlichung der verschiedenen Merkmale der jeweiligen Ayurveda-Typen.

Pubertät gestern und heute

Nein, früher war die Pubertät nicht einfacher als heute; aber anders. Schon immer war es die Aufgabe der Jungen, alte Strukturen und überholte Verhaltensmuster infrage zu stellen und, wenn erforderlich, dagegen anzukämpfen. Dies ist auch heute noch so. Nur haben sich die Themen geändert. Vor fünfzig oder hundert Jahren war die Gesellschaft einheitlicher, Strukturen waren einfacher zu erkennen und gaben Halt. Für Jugendliche existierten hauptsächlich drei Bereiche, worin sich ihr tägliches Leben bewegte: die (meist autoritär und patriarchisch geführte) Familie, die (strenge, hierarchische) Schule und die (ebenso streng strukturierte) Kirche. Dies gab den Menschen zwar Orientierung, bot aber auch viele Ansatzpunkte für den Widerstand Jugendlicher. Eltern, Lehrer und Kirchenmänner begegneten unliebsamer Rebellion der Jugend mit Strafen, körperlicher wie emotionaler Art.

Heute sind die gesellschaftlichen Strukturen und Rollen stark verwischt und Entwicklungen gehen rasant vor sich. Neben einer vermeintlichen Freiheit dominiert eine grosse Orientierungslosigkeit. Wonach sollen sich die Jugendlichen richten? Wogegen sollen sie rebellieren? Aus ayurvedischer Sicht dominieren in der heutigen Zeit Vata und Pitta, Luft und Feuer.

Materiell steht den jungen Erwachsenen eine riesige und unübersichtliche Auswahl an digitalen Geräten und Medien zur Verfügung. Damit haben sie Zugang zu einer Überfülle an Informationen und können deren Qualität und Authentizität aber dennoch nicht vertrauen.

In der heutigen Zeit erwachsen zu werden ist nicht leicht.

Auch die Eltern dieser Kinder sind vielfach überfordert. Während die einen ihre Kinder vor allen Unannehmlichkeiten und Gefahren des Lebens zu beschützen versuchen, ist bei vielen anderen Erziehenden Hilflosigkeit und Ohnmacht und oftmals eine Vernachlässigung der Pubertierenden zu beobachten.

Tipps und Hinweise für Eltern und andere Bezugspersonen

Die besten Karten für eine weitgehend harmonisch verlaufende Pubertät haben diejenigen Jugendlichen, die schon früh eine gewisse Eigenverantwortung wahrnehmen durften. Diese Verantwortung haben ihnen einfühlsame und starke Eltern gewährt. So durften diese Kinder (selbstverständlich in einem altersgemässen Rahmen) ihre wahren Bedürfnisse kennenlernen und diese befriedigen. Auch wurden sie angehalten, Neues auszuprobieren, um dabei auch hin und wieder zu scheitern. Da schon kleine Kinder entsprechend ihrer individuellen Dosha Verteilung unterschiedliche Neigungen haben, hilft das ayurvedische Wissen, diese zu verstehen und ihnen entsprechen zu können.

Wenn die Wünsche und Bedürfnisse eines Kindes schon von Geburt an von seinen Eltern respektiert worden sind, wenn seine Einzigartigkeit als Bereicherung für die Familie geschätzt wurde, hilft diese Basis selbst durch die stürmischen Zeiten der Pubertät.

Wenn ein Mädchen oder ein Junge in einer ausgeglichenen körperlichen, mentalen und emotionalen Verfassung den Übergang ins Erwachsenenleben angehen kann, werden auch die Transformationen leichter geschehen.

Tipps:

  • Kümmern Sie sich regelmässig um Ihre eigenen Bedürfnisse und Ihr Wohlbefinden, denn Umbruchphasen verlangen nach starken Persönlichkeiten. (Regelmässige Meditation kann helfen, gelassener zu bleiben).
  • Eine tragfähige Bindung und eine stabile Beziehung zwischen Eltern und Kindern beginnen am Tag der Empfängnis.
  • Das Urvertrauen, welches sich beim Kind dadurch entwickeln kann, wird die Familie auch durch turbulente Zeiten während der Pubertät tragen.
  • Während der Pubertät erfolgt die natürliche Ablösung des Kindes von seinen Eltern. Dies kann für die Eltern anstrengend und sehr schmerzhaft sein.
  • Auch in widersprüchlichen, rebellischen und turbulenten Tagen lohnt es sich, wenn die Eltern ihrem Teenager gegenüber verlässlich sind und klar kommunizieren.
  • Schauen Sie stets genau hin, beobachten Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn (und deren Freunde).
  • Seien Sie bereit für Überraschungen und neue, ungewohnte Verhaltensweisen Ihrer/Ihres Jugendlichen (Intuition ist dabei sehr hilfreich und lässt Sie, falls erforderlich, rechtzeitig eingreifen).
  • Interessieren Sie sich für Ihr Kind und sein Verhalten. (Es ist dankbar dafür, wird dies aber selten verbal ausdrücken können).
  • Nehmen Sie Ihr Kind (wenn auch nicht all seine Wünsche und Ansprüche) stets ernst und behandeln Sie es mit Respekt(und verlangen Sie diesen auch von ihm)!
  • Lassen Sie Ihrem Kind so viele Freiheiten, wie es braucht, um neue, wertvolle Erfahrungen machen zu können.
  • Bleiben Sie im Dialog mit ihrem sich zu einem Erwachsenen entwickelnden Kind. Bleiben Sie dran, versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es sich heute einem Gespräch verweigert.
  • Erwarten Sie von ihm, dass das Vertrauen, das Sie ihm schenken, nicht missbraucht wird. (Zeigen Sie, dass Zuverlässigkeit mehr Freiheiten eröffnet).
  • Glauben Sie an ihre Tochter / Ihren Sohn! All das, was Sie in den Jahren der Kindheit gesät haben, scheint in Krisenzeiten vielleicht verloren, wird aber in fruchtbarer Erde keimen und einen starken, eigenständigen Menschen daraus erwachsen lassen.

Nahrungsergänzungen für Jugendliche*

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* Hinweis

Die aufgeführten Hinweise und Empfehlungen zur Selbsthilfe und Nahrungsergänzungen ersetzen in keiner Weise den Besuch eines Arztes oder eines eidgenössisch anerkannten Heilpraktikers Fachrichtung Ayurveda Medizin.

Dank

Dieser Blog Beitrag basiert auf jahrzehntelanger, persönlicher Erfahrung mit unseren eigenen Kindern und Grosskindern. Ihnen verdanken wir als Eltern und Grosseltern unschätzbar bereichernde Erfahrungen, während wir ihren Weg zum Erwachsenenleben begleiten durften. Oftmals haben uns die kleinen und grossen Turbulenzen, die zahllosen Auseinandersetzungen, das Ringen um gegenseitiges Vertrauen und die eigene Hilflosigkeit an unsere Grenzen gebracht. Geblieben sind heute wunderbare, tragfähige Beziehungen zu den mittlerweile erwachsenen Kindern und eine Fülle von wertvollen Grenzerfahrungen, die uns schliesslich gestärkt und unser Leben noch viel reicher gemacht haben
(Verena und Andreas Amacher).