Die Aromatherapie dient der Aufrechterhaltung des psycho-physiologischen Gleichgewichts durch Anwendung harmonischer Sinnesreize. Alles, was unsere Sinne aufnehmen, übersetzt der Körper in die Sprache von Vata, Pitta
und Kapha. Was immer wir sehen oder hören, riechen, schmecken oder tasten, regt die Doshas an, dämpft oder harmonisiert sie.

Düfte zum Wohlfühlen

Düfte betören uns, bewegen unsere Gefühle, wecken Erinnerungen, beruhigen, besänftigen oder regen an. Erinnern
Sie sich an den Geruch Ihres Lieblingsgerichtes - das Wasser läuft Ihnen im Mund zusammen. Duftbotschaften aktivieren Gefühle wie Freude oder Trauer, und können vergangene Erinnerungen (lebhaft) wachrufen. Gerüche und Aromen haben einen starken Einfluss auf uns. Dieser gründet sich darauf, dass alle Düfte direkt auf unser Nervensystem wirken.

Die Geruchsrezeptoren unserer Nasenschleimhaut sind unmittelbare Ausläufer des Gehirns. Sie sind die einzigen Nervenzellen im Körper, die - nur durch eine dünne Schleimhaut geschützt - direkt der Luft ausgesetzt sind. Bereits ein zarter Geruchsreiz stimuliert diese Zellen, und sie leiten die Information direkt an eine zentrale Schaltstelle unseres Gehirns, den Hypothalamus. Dieses winzige Organ gilt als "Gehirn im Gehirn" und steuert eine Vielzahl von Körperfunktionen wie Temperatur, Durst, Hunger, Hormone, Wachen oder Schlafen.

Das Besondere der ayurvedischen Aromamischungen ist die einzigartige Zusammensetzung verschiedener Aromaöle. Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile. Erst die richtige Komposition verschiedener Öle erzeugt nicht nur Effekte, sondern auch Gleichgewicht. Nach den ayurvedischen Schriften kann durch eine besondere Mischung verschiedener Aromaöle ein Gleichgewicht der drei ayurvedischen Funktionsprinzipien Vata, Pitta und Kapha geschaffen werden. Es ist die Kraft der Natur, die in den überlieferten ayurvedischen Rezepturen wirkt.