Nachts, wenn sich unser Geist zur Ruhe begibt, vermag uns nicht selten die Angst den Schlaf zu rauben. Auch in Krisenzeiten, wie in der aktuellen, von der Corona-Pandemie bestimmten, herausfordernden Situation, werden wir alle mit tief verborgenen Ängsten aus unserem Unterbewusstsein konfrontiert. Menschen werden auf sich selbst zurückgeworfen und müssen auf soziale Kontakte und liebgewonnene Ablenkung von aussen weitgehend verzichten. Ihr Bewegungsradius ist stark eingeschränkt und sie fühlen sich dadurch oft einsam. Zu irrationalen Ängsten vor allen erdenklichen Gefahren kommen nun bei vielen auch handfeste Existenzängste hinzu. Eine schwere Prüfung für ganz viele Menschen. Nun stellt sich unweigerlich die grundlegende Frage, wie gefestigt unser Urvertrauen ist, wie stark wir mit unserer inneren, kosmischen, allumfassenden Natur verbunden sind.

 

Aus ayurvedischer Sicht ist Angst immer die Folge einer Trennung des Menschen von der inneren Einheit, die ihn mit der Natur und dem Kosmos verbindet. Angst entsteht dann, wenn wir aus der Unbegrenztheit des eigenen Seins herausfallen und uns in die Enge der begrenzenden Gedanken, Konzepte, Vorstellungen und Bilder begeben. Angst ist demnach das Gegenteil von tiefer Geborgenheit und innerem Frieden. Angst ist der stärkste emotionale Ausdruck eines Ungleichgewichts von Vata, dem ayurvedischen Bewegungsprinzip. Eine führende Rolle spielt dabei Prana, die Nerven- und Atemenergie. Ist Prana-Vata schwach, so fehlt uns die Nervenstärke, um einer herausfordernden Situation ruhig und gelassen begegnen zu können.

 

Maharishi Ayurveda verfügt über sehr wirksame Methoden, um inneren Frieden und emotionale Stärke zu festigen und so der Angst erfolgreich entgegenzuwirken. Tiefe Ruhe stabilisiert das Nervensystem und baut Spannungen und Ängste nachweislich ab.

Besonders empfehlenswert dafür ist die leicht zu erlernende Transzendentale Meditation.

 

Ausserdem beschreibt der Ayurveda seit Jahrtausenden bekannte, wertvolle Kräuter wie Ashwagandha und Brahmi, um das vegetative Nervensystem zu stärken.

 

Bei einem überaktiven Vata-Dosha bewährt sich besonders das Nahrungsergänzungsmittel Vata-Balance.  Alle Vata reduzierenden Produkte sind nun besonders empfehlenswert.

 

Auch die wunderbaren Klänge der Maharishi Gandharva Veda Musik mit ihren Ragas für alle Tages-und Nachtzeiten erfreuen und entspannen uns mit indischen Instrumenten wie Sitar, Flöte, Santur, Sarangi oder Shehnai.

 

Besonders hilfreich, um Ruhe und Stabilität ins eigene Leben zu bringen, sind Rhythmus und Ordnung. Die ayurvedische Tagesroutine legt grossen Wert auf eine gesunde Balance von Ruhe und Aktivität. Sie strukturiert den Alltag und fördert die Pflege von Körper, Geist und Seele.

 

Je nach persönlich vorherrschendem Dosha mögen die Herausforderungen während der zahlreichen Einschränkungen in der Corona-Krise bei jedem sehr individuell ausfallen.

 

Vielleicht möchten Sie daher mehr über ihren individuellen Ayurveda-Typ erfahren und finden nun Zeit für unseren ausführlichen Dosha-Test.